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narrativer CV von Diana Bernardi

diana bernardiFür das bisschen MEHR an persönlicher Information: Ein Narrativer CV von Diana Bernardi

Ausbildung

Nach dem Abitur 1986 in Saarbrücken erlernte ich zuerst – auch wenn dieser Begriff in der heutigen Zeit schon etwas verpönt ist – den Beruf der „Arzthelferin“ in einer Augenarztpraxis.
Mein Lehrchef und Mentor hat mich richtig doll auf das von mir angestrebte Medizinstudium vorbereitet. Da hatte es mir besonders die Chirurgie angetan. 
Ich verbrachte also in meiner Ausbildung so manche Zeit in den vielen Kursen an der Medizinischen Fakultät Homburg/Saar. Aber auch kein Facharztkollege im Umkreis von 30 km war sicher vor der Förderwilligkeit meines damaligen Ausbilders, weder HNO, Innere, Gyn, noch die Operateure der Augenklinik. Meiner Liebe zur Medizin wurde so von Anfang an Tribut gezollt.

Ein natürliches Merkmal meiner Persönlichkeit wurde mit meiner Erziehung wohl noch ausgeprägter, nämlich das des kleinen Organisators. Als älteste Schwester von vier weiteren Geschwistern ein MUSS zum Überleben 😉
Aus diesem Grund interessierten mich auch schon in der Zeit meiner Ausbildung die Abläufe hinter der medizinischen Tätigkeit. Prozesse, die man optimieren konnte. Verfahrens- und Arbeitsanweisungen – und das alles noch vor der bösen Ära, in der man ein Qualitätsmanagement sein eigen nennen sollte.

Familienarbeit & Weiterbildung

In den Jahren, in denen ich in einem stetig wachsenden Unternehmen mit Namen „Familie“ das Management an mich riss,  gewann ich, wohl auch des Ausgleichs wegen, in Teilzeitjobs außerhalb der Praxisarbeit Einblicke in die Bereiche Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Marketing, und letztendlich auch in die IT.
Und weil ich auch dies alles so spannend fand, bildete ich mich – mehr, und gar nicht weniger – in diesen Themen weiter. Bücher in alle Richtungen waren mein ständiger Begleiter, kein Kurs, kein Experte war sicher vor meinen penetranten Fragen.
Ganz viele Züge eines Autodidakts – aber keine Angst, ein paar „richtige“ schulische Studien kann ich auch mein eigen nennen.

Spannende Berufszeit

Es kam die Zeit, in der ich wieder voll in das Berufsleben einsteigen wollte. Aber nicht mehr in meinem Ausbildungsberuf. Das Medizinstudium hatte ich, wie der geneigte Leser erkennen kann, nach 5 Schwangerschaften an den Nagel gehängt. So begann ich meine Karriere bei einem Vertriebspartner der CompuGroup. Zuerst für den Arztbereich tätig (was ja nahe lag), überführte man mich mit einem Stoß ins kalte Wasser auch noch zur Zahnmedizin, nämlich als Vertriebs- und Schulungskraft für eine Zahnarztsoftware der CGM.

Das führte so weit, dass ich für weitere Vertriebspartner der CGM Dentalsysteme den Dentalsektor aufbauen durfte. In dieser Zeit projektierte ich Praxen im EDV- und Medizintechnikbereich, installierte oftmals mit und ohne Technikerkollegen das Zeugs und schulte zu guter letzt diese Praxen dann auch.

Schon damals legte ich den Fokus auf optimale Arbeitsabläufe, eingebunden in die vorhandenen Systeme. Ich fand immer mehr Gefallen an Software und ihren Anwendungsmöglichkeiten für die Nutzer, um den Workflow zu optimieren. Meine bisherigen Konfigurationen kann man durchaus kreativ und pragmatisch bezeichnen. 

Man wundert sich oft, was alles aus diesen Programmen rauszuholen ist, die üblicherweise tagtäglich beschimpft werden.

Gleichzeitig verhalf ich vielen meiner betreuten Praxen zu neuen Impulsen in strategischen und wirtschaftlichen Fragen. Und das, obwohl es gar nicht meine „Aufgabe“ war als Angestellte eines Software-Vertriebspartners.  „Ideenschmiede“ war schon damals ein Titel, der mir des öfteren verliehen wurde. Kreativität ist eine meiner Stärken – und die nutze ich in allen Lebensbereichen. Eine Sache aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten, um eine individuelle Lösung zu finden, ist einfach herrlich.

Leider kollidierte die Arbeit mit nur einer Produktlinie sehr oft mit meinem Kundenservicegedanken. Neugierig auf alles, was es auf dem Markt gibt, fand ich Produkte, die eigentlich viel besser zu manchem Kunden gepasst hätten – im Blick immer die individuelle Arbeitsweise und das Ziel der Praxis.

Heute bin ich als unabhängige – und darauf lege ich besonderen Wert – Beraterin und (sorry, für diesen ausgelutschten Trendbegriff, aber ansonsten fiele mir nur noch die Bezeichnung „Mama“ ein) „Coach“ im niedergelassenen Arzt- und Zahnarztbereich tätig, spezialisiert auf das Aufdecken von suboptimalen Prozessen, die Optimierung der Arbeitsabläufe, die Optimierung des Patientenservices, die Stärken orientierte Praxisführung, Teambildung nach BigFive und Margerison&McCann.

Arbeitsweise

Mit Ausdauer, Kreativität und Humor löse ich viele Dinge in den Praxen auf meine ureigene pragmatische und unkonventionelle Art, immer die Vorgaben des Gesetzgebers und die geltenden Richtlinien im Gesundheitswesen im Fokus. 

Mein Ziel: den Praxisteams wieder Freude an der täglichen Arbeit zu geben, gewinnorientiert, nachhaltig und patientengerecht.

Ich lese keine Bild – aber ich bilde mir dennoch meine eigene Meinung zu einer erfüllten, gewinnbringenden, patientengerechten Praxisführung. Als Medizinerin im Herzen, mit einer enormen Neugier im Leben und meinem Pragmatismus erfinde ich zwar das Rad nicht neu, aber ich kombiniere die Theorie oftmals anders. Und damit reiße ich meine Kunden mit.