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erfolgreiche zahnarztpraxis
25 September 2015

Erfolgreiche ZahnArztpraxis – Der Teufel steckt im Detail

Erfolgreiche ZahnArztpraxis – wie sieht die Definition aus?

Definitionsfachleute beschreiben Erfolg als die Tatsache, dass eine Anstrengung zu einem guten Ergebnis führt und Anerkennung findet. Oder noch professioneller gesprochen: das Erreichen selbstgesteckter Ziele.
Mit den Zielen ist das so ne Sache, gelle? Die konkret und kurz und knackig auf den Punkt zu bringen, bestenfalls so, dass die Motivation nicht schon beim Lesen gen Null geht, ist eine Herausforderung für viele von uns.
Nicht wenige setzen den Erfolg per se als Ziel. Oder „viel verdienen“. Oder doch etwas konkreter und privater: den Porsche, die Weltreise, das Haus am See …..
Wenn ich eine Praxis begleite, dann bin ich penetrant. Da wird eine ordentliche Zielliste aufgestellt. Da kenne ich nix. Dazu gibt es einige tolle Arbeitsblätter und Methoden, die enorm unterstützend wirken. Definitiv kein Placebo. Schließlich ist eine erfolgreiche ZahnArztpraxis auch mein Ziel.

Welche Parameter führen zum Erfolg?

Ein BWL-Kopf braucht harte Fakten, die sich in Zahlen niederschlagen. Geld ist das Ziel – davon möglichst viel. Die beliebtesten Stellschrauben sind somit

  • Abrechnung
    mehr PKV-Patienten, weniger GKV oder großer Anteil an Zuzahlerleistungen (IGeL & Co.)
  • Patientenanzahl
    Fließbandarbeit = Hoher Patientendurchlauf; auch nicht gerade das Gelbe von Ei, weil oftmals die medizinische Qualität darunter leidet
  • Marketingmaßnahmen
  • Niedrige Personalkosten
    Personalanzahl vs. Mindestlohn – und nicht mehr
Darf es noch ein wenig mehr sein?

Ja, auf jeden Fall! Ich habe da eine ganz andere Erfahrung gemacht. Auch wenn ich den Erfolg „nur“ über den monetären Gewinn messen wollte (für mich zählen zum Praxiserfolg nämlich auch noch ein paar ganz andere Dinge), ist der größte Erfolgsfaktor die Optimierung der Praxisarbeit.
Die Strukturen werden detailliert betrachtet und optimiert.

Spielen Sie mal Patient. Betrachten Sie Ihre Praxisstruktur mit den Augen eines solchen. Wo fängt der Punkt an, an dem Patient vielleicht schon einmal als erstes überlegt, ob er in der richtigen Praxis ist? Wo ist das Maß auch beim geduldigsten Patienten voll?

Versetzen Sie sich auch wieder einmal in die Mitarbeiterposition. Jeder von uns war mal über ein paar Jährchen angestellt. Kramen Sie diesen Blick und die damit erfahrenen Emotionen in diversen Situationen wieder aus. Betrachten Sie sich als Praxisinhaber*in mit den Augen eines Angestellten.

Und als letztes betrachten Sie Ihre Struktur mit dem Blick eines Unternehmers – eines (zahn)ärztlichen Unternehmers, der weiß, was alles umgesetzt sein muss an Vorgaben.

Na, kommen Sie auf die gleichen Strukturpunkte, die zu beobachten mein Job ist? Gleichen Sie doch einfach mal mit meiner Liste ab:

  • Praxiseinrichtung (architektonisch, ästhetisch)
  • Kommunikation (verbal, Körpersprache – intern, extern)
  • Ausstattung (EDV, Medizintechnik)
  • Hygiene
  • Zeit- und Terminmanagement
  • Funktionsabläufe
  • Dokumentationsabläufe
  • Datenschutz
  • Patientenservice (Infomaterial, Recall, unterstützende Accessoires, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen …)

Je detaillierter Sie jeden Bereich auseinander nehmen und betrachten, desto besser können Sie optimieren.

Eine erfolgreiche ZahnArztpraxis ist also kein Traumbild – sie ist immer erreichbar!